KRETA

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Allgemeine Infos

Fünfmal waren wir bereits auf Kreta, und wir müssen sagen, es ist der absolute Traum.
Nirgendwo haben wir bisher diese Vielfältigkeit vorgefunden.
Ob es nun Strandurlaub ist, tolle Landschaften, Geschichtliches, Gastfreundschaft, man könnte die Liste fast unendlich fortsetzen.
Wir sind zu fast allen Jahreszeiten dort gewesen und können die Zeit von Mai bis Juni nur empfehlen.
Juli und August sind einfach zu heiß, ab Ende September oder im Oktober muß man mit starken Regenfällen rechnen.
Zudem schließen viele Restaurants bereits im Oktober ihre Pforten.

Als Urlaubsgebiete können wir die Gegend um RETHYMNON, CHANIA (beides an der Nordküste) und AGHIA GALINI (an der Südküste)
empfehlen.
Die Urlaubsgebiete im Osten (wo auch der meiste Tourismus ist) ähnelt zu sehr Mallorca, und das ist absolut nicht unser Ding!!

Leider muß man auch feststellen, daß sich seit dem ersten Besuch der Insel (1989) und dem letzten Aufenthalt (1994) sehr vieles zum Nachteil geändert hat.
Die mittlerweile große Anzahl der Touristen hat alles sehr stark verteuert, "abzocken" lautet die Devise, und die Gastfreundschaft ist auch nicht mehr überall vorhanden.
Aber man muß auch eingestehen, so wie sich viele Leute benehmen (vor allem die Deutschen) kann man es den Einheimischen nicht verdenken.
Trotzdem werden wir eines Tages sicherlich noch einmal nach Kreta reisen.

Faszinierend auf Kreta sind die Gegensätze.
Zum einen hat man sehr sehr schöne Strände und einige Kilometer dahinter Hochgebirge bis über 2.000 m.
Erlebnisse der besonderen Art hat man auf Kreta, wenn man das Landesinnere erkundet.
Neben einer fast einmaligen Landschaft erwarten einen typische und ursprüngliche Bauerndörfer.

Bei der Beschreibung der Ausflüge gehen wir von den Ausgangspunkten RETHYMNON oder AGHIA GALINI aus, wobei RETHYMNON für die Ortschaft
PLATANES steht, wo wir immer unseren Urlaub verbracht haben.


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Leihwagen

Wenn man eine Reise macht um Land und Leute kennenzulernen (so wie wir) ist man auf ein Fortbewegungsmittel angewiesen.
Vor allem auf Kreta sollte man die Entfernungen nicht unterschätzen.
Das Angebot an Mietstationen ist reichlich, doch ein Auto zu mieten ist schon etwas schwieriger.
Auf Kreta findet man hauptsächlich Motorrad- und Fahrradvermietungen.
Die ersten Jahre haben wir uns ausschließlich auf Motorräder konzentriert, weil man während der Fahrt stärker mit der Natur verbunden ist.
Zudem interessiert es die Kreter nicht ob man den Führerschein Klasse 1 besitzt.
Wir haben nur unter Vorlage des Klasse 3-Führerscheins eine 500er-Maschine bekommen. Und das auch mehrmals.
Trotzdem ist es mit einem Auto angenehmer, da man schnell einmal bis zu 200 km am Tag zurücklegt.
Leider sind die Autos hier auch sehr sehr teuer.
Bei unserem letzten Urlaub haben wir es wie folgt gemacht:
Ein paar Tage Motorrad, dann ein paar Tage PKW und dann haben wir uns zusätzlich noch Mountain-Bikes gemietet.
Kreta bietet tolle Möglichkeiten mit den Bikes auf Erkundungstour zu gehen.


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Ausflüge

CHANIA (von RETHYMNON aus)

Von RETHYMNON aus fahren wir auf der Hauptstraße in Richtung CHANIA.
Man sollte nicht zu spät losfahren, damit man in CHANIA noch den Markt miterleben kann.
Auch wenn es unterwegs einige Stellen gibt, wo es sich lohnt anzuhalten, so machen wir das lieber
auf dem Rückweg.
In CHANIA angekommen, sollte man sich zunächst in Richtung Zentrum halten.
Hier gibt es rund um die MARKTHALLE ausreichend Parkplätze.
Man sollte Kleingeld bereithalten, da hier Parkscheinautomaten stehen.
Als allererstes sollte man in die Markthalle gehen.

Hier gibt es typisch kretische Dinge, Fisch und vieles andere zu bestaunen.
Von hier aus kann man auch schön die City besichtigen.
Man sollte alle Straßen einmal abklappern.
Es gibt einige schöne Geschäfte.
Von der Markthalle aus ist es auch nur ein kurzer Weg bis zum Hafen.
Die Gegend um den Hafen ist die eigentliche Attraktion von CHANIA.
Hier befinden sich die Restaurants, Cafes, Bars, etc.
Wenn man vor der Markthalle steht, schaut man auf eine große Hauptstraße.
Die Hauptstraße entlang (rechts) bis zur ersten Querstraße (Halidon).
Diese Straße rechts rein und dann immer weiter gerade aus.
Bis zum Hafen sind es ca. 400-500 m.
Auf dem Weg dorthin trifft man auf die Straße (Skridlof). Diese Straße ist die wohl bekannteste in CHANIA.
Hier gibt ein Ledergeschäft nach dem anderen.
Es wird so ziemlich alles angeboten was sich aus Leder herstellen läßt.
Der Bummel über die Hafenpromenade lohnt sich, hier ist eigentlich immer etwas los.

Wenn man CHANIA wieder verläßt, sollte man zunächst einmal in Richtung Flughafen, auf der Halbinsel AKROTIRI fahren.
Von hier führt ein Weg weiter (Beschilderung folgen) zum Kloster MONI TZAGAROULU.
Hier befindet sich ein großer Parkplatz, von dem aus eine kleine Wanderung gemacht werden sollte.
Über einen Schotterweg gelangt man nämlich zu einigen verfallenen Gebäuden.
Diese stehen direkt vor einer riesigen Höhle die absolut sehenswert ist.
Hier wurden auch viele Aufnahmen für den Film ALEXIS ZORBAS (mit Anthony Quinn) gemacht.

Zurück geht es dann entlang der SOUDA-Bucht.

Nach einigen Kilometern erreicht man wieder die Hauptstraße in Richtung RETHYMNON.
In der Ortschaft IZZEDINE sollte man einen kleinen Halt einlegen.
Von hier hat man einen traumhaften Blick auf die Bucht.
Kurz vor dem Strand von GEORGIOUPOLI (toller Strand) geht rechts eine kleine Straße ab.
Diese Straße führt zum LIMNI KOURNA, ein kleiner Süßwassersee (der einzige auf Kreta).
Hier gibt es ein nettes Cafe, man kann Tretboote mieten oder einfach nur baden.
Der See liegt traumhaft, umgeben von Bergen.
Aber auch die Landschaft auf dem Weg dorthin ist sehenswert.
Von hier aus fährt man weiter zur Ortschaft KOURNAS.
Der Straße weiter folgen, bis nach ca. 4-5 km eine kleine Staße rechts abgeht.
Dieser Straße folgen, sie führt zurück nach RETHYMNON, ist jedoch wesentlich beindruckender als die Hauptstraße.


ZUR SÜDKÜSTE (von RETHYMNON aus)

Wir starten in RETHYMNON.
Auf der Hauptstraße fahren wir in Richtung Stadtmitte.
Auf der linken Seite erreicht man dann den Markplatz und biegt an der Ampel links ab.
Den Schildern folgen und in Richting SPILI fahren.
Nach ca. 10 km erreicht man die Ortschaft ARMENI.
Hier gibt es eine minoische Totenstadt aus dem Jahr 2000 v. Chr.!
In SPILI angekommen, sollte man auf jeden Fall den ersten Halt einlegen.
Sehenswert ist hier die Brunnenanlage.

Sie besteht aus 19 Löwenköpfen, und das Wasser kommt direkt aus einer Quelle im IDA-Gebirge.
Man sagt dem Wasser auch heilende Wirkung nach.
Man kann beobachten, wenn man sich für einige Zeit auf einer der Bänke vor dem Brunnen niederläßt, wie Einheimische, aber auch Touristen Wasserflaschen mit dem Quellwasser auffüllen.
Weiter geht es nun in Richtung AGHIA GALINI.
Die Straße führt teilweise dicht an den Felswänden entlang.
Hier kann es zu sehr starken Fallwinden kommen.
Uns ist es schon passiert , daß wir das Motorrad fast nicht mehr halten konnten und verdächtig nah an den Abgrund gerieten.
Irgendwann erreicht man dann AGHIA GALINI.
Ein traumhaftes Dorf (hier haben wir übrigens auch schon einmal Urlaub gemacht).
Wie Schwalbennester hängen die Häuser in den Felswänden.
Der Bummel durch die kleinen Gassen ist ein Traum.
Wenn man zum Hafen hinunter geht, sollte man bei den Cafes links abbiegen.
Über einen kleinen Weg gelangt man um einen vorstehenden Felsen herum zu einem Strand.
Auch die Restaurants hier sind sehr gut.
Schön sind vor allem die ROOF GARDEN.
Man sitzt auf der obersten Etage und hat einen herrlichen Blick auf das Dorf und zum Hafen.
Wenn man ein Auto hat, lohnt es sich auch, einmal Abends von RETHYMNON aus zum Essen nach AGHIA GALINI zu fahren.
Das Dorf hat speziell abends ein unheimlich tolles Flair.
Wenn man sich dann wieder auf den Heimweg macht und in Richtung RETHYMNON fährt, geht kurz hinter dem Ortsschild von AGHIA GALINI
eine Straße links ab (noch vor der Hauptstraße).
Diese Straße führt hinauf nach MELAMBES.
Diesen kleine Umweg sollte man auf jeden Fall in Kauf nehmen, da man mit einer herrlichen Landschaft und traumhaften Ausblicken belohnt wird.



LASSITHI-HOCHEBENE (von RETHYMNON aus)

Von RETHYMNON aus fährt man die Hauptstraße in Richtung HERAKLION. Durch HERAKLION durch (ist halb so schlimm) und der Beschilderung in Richtung CHERSONISOS folgen.
Knapp 3 km vor CHERSONISOS geht rechts eine Straße ab.
Nach ca. 7 km auf dieser Straße kann man links abbiegen.
Der Beschilderung nach POTAMIES folgen (in POTAMIES gibt es ein altes, verlassenes Kloster, von dem aber nicht mehr viel vorhanden ist,
außer einer kleinen Klosterkirche. Wenn man die Kirche besichtigen möchte, muß man sich den Schlüssel beim Wirt des Cafes an der Bushaltestelle besorgen)
.
Nach weiteren 8 km trifft man auf eine Querstraße, an der man rechts abbiegt.
Die Straße klettert nun den SELI-AMBELOU-Paß hinauf (auf ca. 1100 m). Tolle Landschaft, tolle Aussichten.
Auf der Spitze stehen drei Ruinen von Windmühlen. Hier ist ein typischer Halt für Touristenbusse.
Man muß aber sagen, daß man von hier einen traumhaften Blick hinunter auf die LASSITHI-Ebene hat.
Die Ebene ist ca. 40 qkm groß und zählt zu fruchtbarsten Kretas.
Früher standen hier 10.000 Windmühlen um Wasser für die Bewässerung zu fördern. War sicherlich ein irrer Anblick wenn alle Mühlen mit weißen Tüchern bespannt waren.
Heute sieht man nur noch vereinzelte Mühlen arbeiten.
Die Ebene wird von einer Straße umgeben.
Am besten fährt man die Straße rechts herum.
In der Ortschaft PSICHRO unbedingt anhalten.
Von hier führt ein etwas mühseliger Weg hinauf zur DIKTÄISCHEN GROTTE.
Diese Höhle gilt als die Geburtsstätte Zeus.
Man sollte unbedingt festes Schuhwerk, einen Pullover und evtl. eine Taschenlampe mitnehmen.
Nach der Besichtigung fährt man die Strtaße weiter und biegt nach ca. 9 km rechts ab.
Diese Straße führt hinunter nach NEAPOLI.
Nun weiter in Richtung Meer zur Ortschaft SISSI.
Dies ist kleiner, noch in der Entstehung befindlicher Urlaubsort.
Sehr gemütlich und einige nette Restaurants und Cafes.
Über die Hauptstraße geht es dann wieder über HERAKLION in Richtung RETHYMNON nach Hause.


KLOSTER ARKADI (von RETHYMNON aus)

Dies ist ein Ausflug, den man auch sehr gut mit dem Fahrrad machen kann.
Kurz hinter PLATANES geht eine Straße rechts ab (Richtung ADELE).
Von hier geht es weiter nach PIGI.
Beides sind typische kretische Dörfer. Obwohl sie in der Nähe von RETHYMNON und somit der Touristik liegen, fühlt man sich in eine andere Zeit versetzt.
Hinter PIGI muß man sich entscheiden, ob man weiter der Hauptstraße bis zum Kloster ARKADI folgt, oder rechts abbiegt.
Nach einigen Metern wird hier die Staße merklich schlechter, man wird dafür mit einer interessanten Strecke belohnt.
Dieser Weg führt nähmlich quer durch Olivenhaine (auf Kreta gibt es übrigens 20.000.000 Olivenbäume und man sagt das kretische Olivenöl sei das beste der Welt)!
Nach ca. 15 km erreicht man das Kloster.

Hier kann man sich mehrere Stunden aufhalten, es gibt z.B. ein kleines Museum.
Wir halten es für wichtig, sich vorher ein wenig über das Kloster zu informieren.
Hier haben sich im letzten Jahrhundert unter der türkischen Besatzung wirklich dramatische Dinge abgespielt.
Z.B. sprengten sich die Mönche mit fast 1000 Kreter (auch Frauen undKinder) in die Luft, um den Türken nicht in die Hände zu fallen.


DIE FESTUNG FRANKOKASTELLO (von AGHIA GALINI aus)

Dieser Ausflug ist vielleicht der Schönste den man auf Kreta machen kann.
Auf dieser Tour erlebt man landschaftliche, aber auch geschichtliche Highlights.
Allerdings hat man abends auch weit über 200 km zurückgelegt.
Aber es lohnt sich.
Von AGHIA GALINI fährt man zunächst die Hauptstraße in Richtung RETHYMNON.
Ca. 8 km hinter SPILI geht links eine Straße ab (führt nach KOXARE).
Nach einigen Kilometern durchfährt man eine Schlucht. Wir müssen sagen, es ist für uns mit die schönste Ecke Kretas.
Wir sind in jedem Urlaub mindestens einmal in diese Schlucht gefahren, weil es einfach traumhaft ist.
Auf der linken Seite erscheint nach einigen Kilometern eine Art Parkplatz. Auf der gegenüberliegenden Seite befindet sich in den Felsen eine kleine Kapelle.
Ist weiter nicht sonderlich erwähnenswert, jedoch gibt es hierzu eine kleine Anekdote:
Als wir das erste Mal hier waren, machten wir hier eine kleine Pause! Ein Fahrzeug hielt an und ein Kreter kam auf uns zu. "Du Deutsch?", fragte er. Als wir bejahten, sprudelte es aus ihm heraus. Halb auf deutsch, halb auf englisch, machte er uns klar daß die kleine Kapelle den kretischen Widerstandskämpfern gewidmet ist, die an dieser Stelle 6 deutsche Soldaten im zweiten Weltkrieg erschossen haben. Man bemerkte auf jeden Fall den Stolz, den der Kreter in seinen Ausführungen zum Ausdruck brachte.
Nun fahren wir ein kleines Stück weiter.
Kurz vor Ende der Schlucht, befindet sich auf der linken Seite eine Treppe.
Hier sollte man unbedingt einmal hinabsteigen. Ziel ist eine sehr schöne, kleine Kapelle, die an einem Gebirgsbach liegt.

Wir sind jedesmal hier gewesen, haben eine Kerze aufgestellt und uns gewünscht wieder nach Kreta zurückzukehren.
Nur beim letzten Mal waren wir nicht hier, und bis heute sind wir nicht mehr nach Kreta gekommen.....!
Die Fahrt geht weiter über ASSOMATOS.
Wer möchte kann hier einen kleinen Abstecher zum Kloster PREVELI machen (Sackgasse, man muß den gleichen Weg wieder zurück).
Zunächst erreicht man das alte Kloster. Es ist völlig zerfallen, aber trotzdem interessant.

Etwas weiter liegt direkt am Meer das neue Kloster. Auch hierzu gibt es interessante Geschichten. Diese werden auf Tafeln am Kloster erzählt.
Also hinfahren und lesen.
Von ASSOMATOS geht es weiter über MARIOU nach MIRTHIOS.
Auch hier lohnt sich ein kleiner Abstecher.
Wenn man links abbiegt kommt man nach PLAKIAS.
Ein süßer, kleiner Ferienort, mit einigen sehr schönen Restaurants direkt am Strand.
Doch weiter nach FRANKOKASTELLO.
Der Weg führt über die Ortschaften SELIA, RODAKINO und SKALOTI.
Hier ist eine flache Ebene und man kann das Kastell schon von weitem sehen.

Neben der Festung gibt es ein kleines Restaurant und einen der schönsten Strände Kretas.
Zu dem 1371 erbauten Kastell gibt es ein mysteriöses Phänomen.
Jedes Jahr Mitte Mai, und auch nur dann, ist das Kastell von einem Nebel umhüllt.
Sicherlich hat das irgendwelche klimatischen Gründe, doch die Kreter haben hierzu eine eigene Version:
Es ist der geisterhafte Zug der Sfakioten, die bei der heldenhaften Verteidigung des Kastells gegen die Türken in einem blutigen Gemetzel ums Leben kamen.
Wenn man diese Geschichte kennt, geht man mit einer ganz anderen Einstellung durch die Ruinen des Kastells.
Von hier aus geht es dann weiter in Richtung CHORA SFAKION.
Kurz vor der Ortschaft geht rechts eine Straße in die Berge hinauf.
Sehr abenteuerlich zu fahren, serpentinenartig führt die Straße auf fast 1.500 m Höhe.
Zur linken hat man einen tollen Blick auf die LEFKA ORI (die weißen Berge), aber auch der Blick zurück auf das Meer ist nicht zu verachten.
Die Strecke ist knapp 40 km lang und endet an der Hauptstraße RETHYMNON - CHANIA (direkt am Strand von GEORGIOUPOLI).
Man muß sich Zeit für dieses Teilstück lassen, es gibt tausende von Punkten an denen es sich lohnt anzuhalten.
Über RETYMNON nach SPILI geht es zurüch nach AGHIA GALINI.


DIE GEGEND UM AGHIA GALINI (von AGHIA GALINI aus)

Auch in der Gegend um AGHIA GALINI gibt es reichlich zu sehen.
Erstes Ziel wäre z.B. MATALA.
Der Weg dorthin führt durch das Gemüse-Anbaugebiete MESARA.
Die MESARA-Ebene ist neben LASSITHI die fruchtbarste Gegend auf Kreta.
Die Fahrt geht zunächst nach TIMBAKI. Gleich hinter der Ortschaft kann man rechts abbiegen und direkt nach MATALA fahren.
Empfehlenswerter ist jedoch der Umweg über FESTOS.
Knapp 5 km hinter TIMBAKI geht hier eine Straße rechts ab.
Die Anlage von FESTOS ist zwar wesentlich kleiner als die von KNOSSOS, doch ebenso interessant.
Vor allem ist die Lage hier wesentlich schöner, da die Ruine auf einem Berg liegt. Die Anlage stammt aus dem Jahr 2000 v. Chr.!
Hier wurde auch der DISKUS VON FESTOS gefunden, eine runde Scheibe mit Inschriften, deren Bedeutung bis heute nicht enträtselt werden konnte.
Von FESTOS aus ist es nnur noch ein kurzer Wegt bis MATALA.
MATALA ist ein nettes, kleines Fischerdorf, in dem aber auch schon der Tourismus Einzug gehalten hat.
Am Strand befinden sich die berühmten Höhlen von MATALA, die den Einheimischen früher als Grabstätte gedient haben.

In MATALA gibt es auch einige ganz gute Restaurants direkt am Strand.


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Sehenswürdigkeiten

Die Sehenswürdigkeiten haben wir diesmal in der Rubrik untergebracht.
Zusätzlich können wir noch KNOSSOS empfehlen. Danach sollte man in HERAKLION unbedingt das Archäologische Museum besuchen.

Da es über diese beiden Dinge soviel zu erzählen gäbe, verzichten wir hier darauf und verweisen auf entsprechende Reiseführer.

Nicht zu vergessen wäre auch die SAMARIA-Schlucht.
Leider können wir hierüber nichts erzählen, da wir es trotz der vielen Aufenthalte auf Kreta noch nicht geschafft haben diese zu besuchen.


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Essen

Wer in Griechenland erwartet ähnliches Essen wie in einem griechischen Restaurant in Deutschland vorzufinden, wird enttäuscht sein.
Die in Deutschland angebotenen "Fleischberge" auf dem Teller gibt es hier nicht.
Gyros findet man erst recht nicht, da es sich eigentlich um ein türkisches Gericht handelt.
Und wer die Geschichte Kretas kennt, weiß daß man hier nicht gut auf die Türken zu sprechen ist.
Die kretische Küche wird dominiert von Gemüse aller Art.
Sicherlich findet man in den Touristenzentren auch Restaurants, in denen man "Schnitzel" oder "Pizza" essen kann, aber fährt man deshalb in ein anderes Land?
Wir können nur empfehlen irgendwo auf dem Land zu essen, und wenn es nur ein Bauernsalat ist.
Natürlich gibt es auf Kreta sehr guten Fisch zu essen, doch muß man hierfür schon ein wenig Kleingeld haben, denn Fisch ist hier sehr teuer.

In echten griechischen Tavernen gibt es Meze.
Dies ist ein Teller mit vielen kleinen Häppchen.


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Sonstiges

Bei Fahrten mit gemieteten Fahrzeugen unbedingt die Verkehrsordnung einhalten.
Die Polizisten auf Kreta sind echt heiße Hunde!
Für die Ausflüge sollte man sich eine gute Straßenkarte der Insel kaufen.
Meistens gibt es die auch kostenlos bei Vermietstationen.
Achtet darauf, daß es eine sehr detailierte Karte ist, da es viele unbefestigte Straßen und Wege gibt, die man bei einigen Touren befährt.
Die Kreter sind ein freundliches und nettes Volk.
In den Touristenzentren sollte man jedoch aufpassen.
Vor allem wenn man abends einen Bummel (z.B. an der Strandpromenade von RETHMNON) macht.
Die Kellner der hier liegenden Restaurants versuchen gerne die Leute in ihren Laden zu zerren!

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